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Strukturierte Inhalte, kollaborative Prozesse und Betriebsmodelle für das Publishing von morgen
Ausgangslage:
Verlagsproduktion gerät von mehreren Seiten unter Druck (Rückgang von Gesamtumsatz/Käuferzahlen/Erstauflagen; Notwendige Ausgabeformate werden mehr; Konkurrenz durch KI-generierte Titel wird bereits spürbar)
Schlussfolgerungen:
- Produktionsfähigkeit wird zur strategischen Ressource
- KI verändert den Wettbewerb: nicht (primär) durch Qualität, sondern vor allem durch Skalierung
- Zusammenarbeit mit Autor*innen wird zum Wettbewerbsfaktor
- Die Satzvorschau muss früher in den Prozess rücken
- Die Zahl der Neuausgaben sinkt, aber die Zahl der Ausgabeformen steigt an
(die verfügbaren Ressourcen aber leider nicht) - Alte Prozesse lassen sich nicht durch zusätzliche Werkzeuge retten
(auch nicht durch KI als Prozess-Klebstoff) - Standardisierung ist keine Einschränkung, sondern Voraussetzung für Vielfalt
- Nicht jeder Verlag muss seine Produktionsinfrastruktur selbst besitzen
Kernthesen:
- Verlage werden den absehbaren Mengen- und Kostendruck nicht dadurch bewältigen, dass sie ihre aktuellen Prozesse lediglich beschleunigen und effizienter gestalten.
- Sie müssen Produktion als durchgängigen kollaborativen Prozess neu organisieren: Vom ersten Manuskript über Lektorat und Autorenkorrektur bis zu Print, barrierefreiem eBook und zukünftigen digitalen Angeboten.
- Dafür die richtigen Werkzeuge zu besitzen, wird der zentrale erfolgskritische Faktor für die Zukunft.


