Beschreibung
Die Verlagsproduktion gerät von mehreren Seiten unter Druck: Gesamtumsatz, Käuferzahlen und Erstauflagen gehen zurück, immer mehr Ausgabeformate sind erforderlich sind, zugleich wird die Marktkonkurrenz durch KI-generierte Titel bereits spürbar.
Produktionsfähigkeit wird damit zur strategischen Ressource. Die Zusammenarbeit mit Autor*innen, eine frühere Satzvorschau und durchgängige Abläufe werden zu entscheidenden Wettbewerbsfaktoren. Denn sinkende Ressourcen bei wachsender Formatvielfalt lassen sich nicht alleine durch zusätzliche Werkzeuge oder KI als „Prozess-Klebstoff“ auffangen. Gewachsene Prozesse müssen neu organisiert werden.
Der Vortrag zeigt, warum Verlage den Mengen- und Kostendruck nicht allein durch beschleunigte Abläufe bewältigen können. Notwendig ist ein kollaborativer Prozess vom ersten Manuskript über Lektorat und Autorenkorrektur bis zu Print, barrierefreiem eBook und künftigen digitalen Angeboten. Die richtigen Werkzeuge dafür sind der zentrale Erfolgsfaktor für die Zukunft.


