Aufwachsen in prekären Verhältnissen, und dann auch noch queer!
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Marek Torčik macht mit seinem in 27 Sprachen übersetzten Roman „Was die Zeit nicht nimmt“ Erfahrungen von Ausgrenzung, Scham und Selbstbehauptung in der tschechischen Provinz der 00er-Jahre sichtbar. Im Gespräch zwischen dem Autor und Adéla Jurećková, Leiterin des Prager Büros der Heinrich-Böll-Stiftung, geht es um Herkunft, Klasse, Körper und Queerness im postsozialistischen Tschechien. Armut, Alkoholismus, Mobbing und Gewalt begleiten sein Leben als queerer Jugendlicher, der die vorgegebenen Pfade verlassen möchte. Wie viel Mut braucht es, in einem konservativen Umfeld man selbst zu sein und seinen Weg zu gehen? In tschechischer und deutscher Sprache mit Konsekutivübersetzung durch den Roman-Übersetzer Mirko Kraetsch.

