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Frankfurter Buchmesse

7 - 11 October 2026

Freiheit mit Haltung: Demokratischer Diskurs und antifaschistische Leitplanken
Discussion
Starts in
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2
days
01
hour
24
minutes

Freiheit mit Haltung: Demokratischer Diskurs und antifaschistische Leitplanken

Verbrannte Orte e.V.
Verbrannte Orte e.V.
Germany
Reading Zone of Independent Publishers (Hall 3.0)
Frankfurt Calling
Saturday, Oct 10, 2026
3:00 PM - 4:00 PM | Europe/Berlin

Halle 3.0

Leseinsel der unabhängigen Verlage (Halle 3.0 | C69 )
German
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About

as bedeutet Meinungsfreiheit im 21. Jahrhundert – und wo stoßen wir an ihre Grenzen?

Dieses Podium auf der Leipziger Buchmesse eröffnet einen Raum, um die politischen und

gesellschaftlichen Spannungsfelder eines Begriffs sichtbar zu machen, der heute stärker umkämpft

ist als in vielen Jahrzehnten zuvor. Die Teilnehmer:innen betrachten Meinungsfreiheit dabei nicht

nur als juristische Norm, sondern als gelebte demokratische Praxis, die kontinuierliche

Aufmerksamkeit und entschlossene Verteidigung benötigt.

Im Mittelpunkt steht die These: Meinungsfreiheit muss antifaschistisch sein, wenn sie ihren

eigenen Anspruch erfüllen will. Denn ein freier öffentlicher Diskurs kann nur dort bestehen, wo

menschenfeindliche Ideologien nicht die Grundlagen der Demokratie zerstören. Doch wie lässt sich

dieser Schutz in einer Zeit gewährleisten, in der gezielte Desinformation, Hassrede und

rechtsextreme Strategien zunehmend die Debatte bestimmen?

Vertreter:innen aus der Buch- und Medienbranche, der historisch-politischen Bildung und aus der

Beratungsarbeit für die Betroffenen von rechter Gewalt diskutieren unterschiedliche Fragen.

- Welche Formen von Einschüchterung, Bedrohung und gezielten Kampagnen erleben Autor:innen,

Verlage und Kultureinrichtungen? Welche politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen

müssen geschaffen werden, um demokratische Diskurse zu sichern?

- Wie prägt das Erinnern an die systematische Vernichtung unerwünschter Stimmen unser heutiges

Verständnis von Freiheit? Und welche Lehren lassen sich aus der NS-Vergangenheit für den

Umgang mit aktuellen Angriffen auf demokratische Kultur ziehen?

Welche Auswirkungen haben rechte, rassistische und antisemitische Hetze auf die reale Sicherheit

von Menschen? Und muss Meinungsfreiheit gestaltet sein, damit sie nicht zur Legitimation von

Bedrohung, Einschüchterung und Gewalt wird.

Das Podium lädt ein zu einer kritischen, offenen, aber klar menschenrechtsorientierten

Auseinandersetzung: Welche Verantwortung haben kulturelle Institutionen, Bildungsträger und

Gesellschaft, um sicherzustellen, dass die Meinungsfreiheit nicht zur Waffe gegen die Demokratie

wird?