Fördern ohne Lenken? Kulturpolitik zwischen Kunstfreiheit und Verantwortung
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Öffentliche Kulturförderung ist eine demokratische Errungenschaft — und zugleich ein Spannungsfeld. Wie frei ist die Kunst, wenn der Staat zahlt? Die Debatten um die Berlinale, die documenta und die Vergabe des Deutschen Verlags- und Buchhandlungspreises haben gezeigt, wie brüchig das Verhältnis zwischen staatlicher Förderung, gesellschaftlicher Verantwortung und künstlerischer Freiheit geworden ist.
Das Panel bringt zentrale Akteure des deutschen Kulturlebens zusammen: Prof. Lena Falkenhagen, Bundesvorsitzende des Verbands deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller und Professorin für Game Design an der HBK Essen, bringt die Perspektive der Urheberrechte und der schaffenden Künstlerinnen und Künstler ein. Andreas Hoffmann, Geschäftsführer der documenta und Museum Fridericianum gGmbH, kennt die Konfliktlinien zwischen kuratorischer Freiheit und Förderlogik aus nächster Nähe. Susanne Völker, Geschäftsführerin des Kulturfonds Frankfurt RheinMain, vertritt die regionale Förderpraxis. Dr. Konrad Schmidt-Werthern, Leitender Beamter beim Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, steht für die bundespolitische Ebene.
Moderiert von Julia Encke, Feuilletonchefin der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.


