Beschreibung
Offene Diskussion | Gespräch mit Alex Averbuch
Moderation: Roksolana Sviato
In Alex Averbuchs Lyrik wird der Körper zum Archiv einer babylonischen Ukraine: vielsprachig, verwundet und widersprüchlich. Die Gedichte führen in seine ostukrainische Heimat und schöpfen aus Familienarchiven, Briefen und Erinnerungsstücken, die von interethnischer Gewalt, NS-Zwangsarbeit und der Shoah erzählen. Seine Poetik des Dazwischen verbindet Genealogie mit Zeugenschaft und stellt Vergebung, Überwindung und Versöhnung als offene Fragen.
Sprache: Deutsch mit Simultanübersetzung aus dem Ukrainischen
Veranstalter: Razom for Ukraine, Bundeszentrale für politische Bildung
Ort: Ukrainischer Nationalstand, Halle 3.1, Stand C13


