Beschreibung
Automatisierte Übersetzungen sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Was DeepL und Co. an Lösungen ausspucken, liest auf den ersten Blick oft erstaunlich gut. Aber ist das wirklich so? Wir machen den Test. Können Sie eine KI-Übersetzung von der menschlichen unterscheiden, berechnete Wortwahrscheinlichkeit von Überlegung und Kreativität?
Und wir klären die Frage, ob auch in Zukunft noch „handgefertigte“ Übersetzungen geben wird, auch wenn die Maschine immer weiter voranschreitet.
Mit:
Andreas Jandl, geboren 1975, studierte Theaterwissenschaften, Anglistik und Romanistik in Berlin, London und Montréal. Seit 2000 arbeitet er freiberuflich als Übersetzer aus dem Englischen und Französischen. Zu seinen Übersetzungen gehören Theaterstücke, Essays, Gedichte, Sachbücher und Romane. Für die Übersetzung von J.A. Bakers »Der Wanderfalke« wurden er und Frank Sievers 2017 zusammen mit dem Christoph-Martin-Wieland-Übersetzerpreis ausgezeichnet. 2021 erhielt Jandl den Eugen-Helmlé-Übersetzerpreis für sein Gesamtwerk.
Myriam Alfano ist Literaturübersetzerin und freie Dozentin mit einem Faible für grafische Literatur. Seit über fünfzehn Jahren überträgt sie italienische und spanische Belletristik sowie Graphic Novels ins Deutsche, leitet Übersetzerworkshops und ist überzeugt, dass Schnelligkeit beim Übersetzen eine denkenswerte Größe ist.
Heide Franck übersetzt Literatur aus dem Englischen und Schwedischen. Im Herbst 2022 gründete sie als Co-Leitung das Projekt Kollektive Intelligenz, um den Einsatz generativer KI beim Literaturübersetzen systematisch zu untersuchen. In Workshops und Vorträgen diskutiert sie nicht nur die handwerklichen, sondern auch die berufspolitischen Folgen des KI-Hypes auf ihre Branche.


