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Zwei Experten der chinesischen Buchwelt zu Gast an der Goethe-Universität
CHENG Sanguo 程三国 gilt als profiliertester Kenner des Verlags- und Buchwesens in China. 1995 war er Gründer und langjähriger Herausgeber von 中国图书商报 (China Book Business News; seit 2013: 中国出版传媒商报 China Publishing and Media Business News), dem führenden Branchenmedium der chinesischen Verlagsindustrie. Im Jahr 2009 hat er Bookdao (百道网) gegründet, ein bedeutendes Fachportal für das chinesische Buch- und Verlagswesen. Er ist Berater und Vorstand einiger großer Verlagsgruppen Chinas und außerdem langjähriger Medienpartner der Frankfurter Buchmesse.
Dr. WU Xiujie 吴秀杰 studierte chinesische Literatur und Ethnologie in Beijing und Berlin, Promotion 2007 an der FU Berlin. Seit 2013 übersetzt sie wissenschaftliche Werke und Belletristik aus dem Deutschen und Englischen ins Chinesische. Mit Christoph Palm stellt sie als Co-Übersetzerin ins Deutsche auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse ihre neueste Übersetzung vor: „Die Erde bebt“ (云中记) des chinesisch-tibetischen Autors Alai (阿来), eine literarische Aufarbeitung des Erdbebens in Sichuan und Tibet im Jahr 2008.
Cheng Sanguo und Wu Xiujie sind mit der langjährigen Entwicklung und den aktuellen Trends des chinesischen Verlagswesens und des Literaturbetriebs bestens vertraut. Aus Anlass der Frankfurter Buchmesse erzählen sie nun von ihren Erfahrungen und Beobachtungen über Literatur auf Reisen zwischen China und Deutschland.
Das Gespräch moderiert Christina Werum-Wang, Sinologin und seit 2011 Leiterin des Konfuzius-Instituts Frankfurt e.V.
Sprachen: Deutsch und Chinesisch (mit Stand-by-Dolmetschen)


