Beschreibung
Die Meinungs- und Pressefreiheit stehen in Hongkong seit Jahren unter enormem
Druck. Die Verurteilung des pro-demokratischen Verlegers Jimmy Lai im Dezember
2025 und seine anschließende Verurteilung zu 20 Jahren Haft im Februar 2026
versetzten der Pressefreiheit einen verheerenden Schlag. Nun geraten unabhängige
Buchhandlungen ins Visier des Staates, und ihre Inhaber sowie Mitarbeiter werden
verhaftet. Die stille Performance „BOOKS WE CANNOT READ“ von Mitgliedern des
Vereins „Hongkongers in Germany“ macht die dramatische Menschenrechtslage in
Hongkong eindringlich deutlich.
Aniessa Andresen, Vorsitzende des Vereins „Hongkongers in Germany“, im Gespräch
mit Sven Rauschmann von Amnesty International Frankfurt.


