About
Viele Menschen kennen die Debatten um Klassiker wie Pippi Langstrumpf oder Jim Knopf: Soll man Begriffe oder Darstellungen aus älteren Kinderbüchern heute verändern? Und wie lassen sich neue Geschichten so erzählen, dass sich möglichst viele Kinder darin wiederfinden können?
Ausgehend von der Kinder- und Jugendliteratur diskutiert das Panel, wie Vielfalt in Büchern sichtbar wird – und welche Rolle Sensitivity Reading dabei spielen kann.
Der hessische Autor Marcel Kahl, die Sensitivity Readerin Anna Mendel und die Verlegerin Sina Hauer geben Einblicke in ihre Arbeit und sprechen darüber, wie Bücher heute entstehen: von der ersten Idee über das Schreiben bis zum Lektorat.
Die Diskussion greift das Motto „Hessen – Que(e)r gelesen“ auf und richtet den Blick über die Kinder- und Jugendliteratur hinaus auf den Literaturbetrieb insgesamt: Wie können Autorinnen, Autoren und Verlage unterschiedliche Perspektiven sichtbar machen? Wo liegen Chancen – und wo entstehen neue Fragen für Literatur und Gesellschaft?
Foto von links nach rechts: Sina Hauer Copyright: Philippe Käsler; Marcel Kahl Copyright: Gabriele Weigel; Anna Mendel Copyright: Franziska Krämer


