Beschreibung
Unwucht beginnt mit dem Ende: Alice und Rio haben sich getrennt. Sieben Jahre später sitzen sie einander gegenüber und diskutieren über Alices literarische Verarbeitung der gescheiterten Liebesbeziehung. Im Rückblick erzählt der Text von Alices Alltag, gezeichnet von der Sorge um Rio. Zwischen Substanzabhängigkeit, unbeantworteten Anrufen und langfädigen Schichten im Gastrobetrieb entfaltet sich ein Bild einer Ich-Erzählerin, die mit sich selbst und der komplizierten Realität ihrer Beziehung ringt. Mit Humor, Zynismus und Tempo erzählt Sarah Elena Müller eine Liebesgeschichte, um deren unvermeidbares Ende die Lesenden bereits wissen.


