»Alles soll sehr weiß sein« – Lesung und Gespräch mit Ute Wegmann
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Großmutter, Mutter, Tochter – drei Generationen zwischen 1930 und 1990. Hertha bringt ihre 1935 geborene Tochter Ellen durch den Zweiten Weltkrieg. Sie arbeitet in der Wäscherei eines Klosters, das nach dem ›Klostersturm‹ durch die Gestapo zum Lazarett wird. Ellen baut als 16-Jährige die Firma der Eltern mit auf und erlebt die Wirtschaftswunderjahre. Ellens Tochter Dora verlässt das Dorf und studiert. Ihre Jugend ist geprägt von den Studentenbewegungen und der RAF-Zeit, von der Forderung, die national sozialistischen Verbrechen aufzuklären. Doch zu Hause wird geschwiegen. Gesellschaftliche Prägungen, Konventionen, persönliche Haltungen der Familie und die Frage, wie die Frauen vor, während und nach dem Krieg lebten und vor allem arbeiteten, stehen im Mittelpunkt des Romans. Dieser erhielt 2026 als einer von zehn Titeln die Auszeichnung »Bayern Beste Indepent Bücher«. Am Stand stellt die Autorin Ute Wegmann das Buch im Gespräch mit ihrer Verlegerin Sarah Käsmayr (Maro) vor.


