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In Schulbüchern und im Unterricht wird gezielt staatliche Propaganda mit einem
einheitlichen Geschichtsbild vermittelt. Lehrkräfte stehen unter Druck, die Online-
Aktivitäten ihrer Schüler*innen zu überwachen, Informationen über deren
Einstellungen zu sammeln und den Behörden abweichende Meinungen zu politischen
und sozialen Themen zu melden. Wenn Kindern die Möglichkeit genommen wird, sich
eine eigene Meinung zu bilden und unabhängiges, kritisches Denken zu erlernen,
verletzt dieses Vorgehen der russischen Behörden das Recht von Kindern auf eine
hochwertige Bildung.
Über den aktuellen Bericht von Amnesty sprechen Dimitry Peters und Dr. Vedrin
Sahovic, Amnesty International Frankfurt.


