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Frankfurter Buchmesse

7 - 11 October 2026

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Lesung und Gespräch mit dem Lyriker Petr Hruška und seiner Übersetzerin Martina Lisa.

Verlag Voland & Quist GmbH
Verlag Voland & Quist GmbH
Germany
Guest of Honour Czechia
Thursday, Oct 8, 2026
7:30 PM - 8:30 PM | Europe/Berlin

Off Site

Galerie be Poet Offspace
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About

Am 8. September 1522, nach drei Jahren zermürbender Fahrt auf hoher  See, erreichte das letzte geschundene Schiff der großen Magellanschen  Flotte Sevilla. Am Tag genau 500 Jahre später erschien in Tschechien der  Gedichtband Spatřil jsem svou tvář (dt. Und ich sah mein Gesicht), in dem Petr Hruška eine fiktive Schiffsreise beschreibt.

 

Inspiriert von Antonio Pigafettas Reisebericht von der ersten  Umsegelung der Welt nimmt uns der Dichter mit auf eine poetische Reise,  losgelöst von Zeit und Raum. Das Schiff – ein Bild, das wir bereits aus  früheren Gedichten kennen – trägt und bestimmt die Reise, auch  metaphorisch. Ist das Boot, in dem wir alle sitzen, stabil genug, um uns  weiter zu tragen? Was hat das Kirchenschiff mit unserem Glauben zu tun?  Steht die Menschheit am Anfang? Am Ende? Oder drehen wir uns, gefangen  auf einem Narrenschiff, immer nur im Kreis? Petr Hruška hat ein Buch der  Wunder geschrieben, das uns die Freude am Staunen zurückbringt.

 

Moderation: Dirk Hülstrunk