Schreiben über Long Covid: „Die Unversehrten“ von WORTMELDUNGEN-Preisträgerin Ivna Žic
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„Was ist deine Zeit?“ Diese Frage stellt sich Ivna Žic in ihrem Essay „Die Unversehrten“, in dem sie sich mit einer Erkrankung an Long Covid auseinandersetzt. Ihr eindringlicher Text gibt Einblick in einen Alltag und ein Leben, das im Unsichtbaren geführt wird.
In ihrem preisgekrönten Essay setzt sich Ivna Žic mit einer Erkrankung an Long Covid auseinander und gibt Einblick in ein Leben, das weitestgehend im Unsichtbaren geführt wird. Dafür hat sie im Juni 2026 den WORTMELDUNGEN-Literaturpreis verliehen bekommen. Im Gespräch mit der Autorin und WORTMELDUNGEN-Jurorin Kathrin Röggla geht es um die Schwierigkeit mit einer chronischen Erkrankung in einer Gesellschaft und einem Gesundheitssystem zu leben und zu schreiben, das von gesundheitlicher Unversehrtheit auszugehen scheint.
Mit: Kathrin Röggla
Moderation: Sandra Poppe, Jörg Sundermeier
Kathrin Röggla arbeitet als Prosa- und Theaterautorin und entwickelt Radiostücke. Für ihre literarischen Arbeiten wurde sie mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet, u.a. 2020 mit dem WORTMELDUNGEN-Literaturpreis. Seit 2020 ist sie Professorin für Literarisches Schreiben an der Kunsthochschule für Medien in Köln. Sie veröffentlichte unter anderem die Prosabücher „wir schlafen nicht“ (2004), „die alarmbereiten“ (2010), „Nachtsendung. Unheimliche Geschichten“ (2016) sowie Essays und Theaterstücke. Zuletzt erschienen „Nichts sagen. Nichts hören. Nichts sehen“ (2025) und ihr Roman „Laufendes Verfahren", für den sie den Heinrich-Böll-Preis für Literatur (2023) erhalten hat. Ihr Stück „Kein Plan (Kafkas Handy)“ wurde in diesem Februar im Theater an der Ruhr uraufgeführt.


