Mit Tempo, Witz und einem Tintenfisch im Bauch: Wie "100 Tage zu Hause" Schulangst zum Abenteuer macht
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Nach den Weihnachtsferien schafft Nike es nicht mehr in die Schule. Alles ist zu laut, zu grell, zu viel – und die Angst hält sie zu Hause fest. Doch dann brennt das Schwimmbad ab. Nike und ihre beste Freundin Mia geraten mitten in einen Kriminalfall, und plötzlich muss Nike mutiger sein denn je.
Im Q&A sprechen wir über Matilda Gyllenbergs preisgekrönten Kinderroman 100 Tage zu Hause – und darüber, wie Neugier stärker werden kann als Angst und wie aus einem ernsten Thema ein temporeicher, witziger und authentischer Roman wird. Es geht um Schulangst, ohne sie pädagogisch aufzulösen, um die Kraft der Bilder und die Frage, wie sich Gefühle sichtbar machen lassen – etwa als schwarzer Tintenfisch im Bauch. Und darum, wie Text und Illustration gemeinsam eine Geschichte erzählen, die ihre jungen Leser*innen ernst nimmt, ohne ihnen die Welt zu erklären.
"Aufzuwachsen und die eigene Haut abzustreifen, tut weh – für manche mehr als für andere. Viele werden diesen Tintenfisch im Bauch wiedererkennen: wie er wütet und seine Tinte über alles spritzt, was schön ist. Aber wenn man mutig ist, schrumpft er vielleicht, verschwindet – oder wird sogar zu einem Freund." Ellinor Lennermo, Sveriges Radio
100 Tage zu Hause
Illustrierter Roman für Kinder ab 9 Jahren
Geschrieben von Matilda Gyllenberg und illustriert von Maria Sann
Aus dem Finnlandschwedischen übersetzt von Franziska Hüther, lektoriert von Franziska Riedel
170 Seiten, gebundene Ausgabe
ISBN 978-3-910549-10-4


