In Houston Hall geht es um ein großes Geheimnis, schottische Mythologie, eine tragische Familiengeschichte und große Gefühle. Anthony Houston, seines Zeichens erfolgreicher Anwalt in Edinburgh, kehrt auf den elterlichen Landsitz zurück, nachdem seine Familie auf grausame Weise getötet wurde. Er will herausfinden, wer für diese Tragödie verantwortlich ist. Doch die Angst davor, ebenfalls im Visier des Täters zu stehen, lässt ihn zu einem anderen, einem vergrämten, paranoiden Menschen werden, der niemanden mehr an sich heranlässt. Bis Mary plötzlich vor seiner Tür auftaucht und sich als neues Dienstmädchen bewirbt. Sie stellt sein Leben auf den Kopf – und bringt seine Ermittlungen in Schwung. Aber vor allem konfrontiert sie ihn mit einer Wirklichkeit, die jenseits seines rational denkenden Verstandes liegt.
Houston Hall kann man nicht einfach in eine Schublade stecken. Es ist voller Geschichte und Mythologie, voller Drama und Spannung, voller Knistern, Gefühl und Humor. Und ab und an pathetisch – wenn ich meiner Lektorin Glauben schenken darf. Aber vor allem ist es für mich voller Wunder und Zufälle. Die reale Geschichte Dirletons hat schaurig viele Parallelen mit den Teilen der Geschichte, die ich mir ausdachte, bevor ich auch nur von der Existenz Dirletons wusste. Für mich der Beweis, dass diese Geschichte einfach erzählt werden musste.