Bildungsnotstand mit Ansage – Lesen lernen zwischen Bildungskrise, KI und Social Media
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Wochen1
Tag01
Stunde19
MinutenBeschreibung
Es diskutieren:
- Dr. Petra Bahr, Staatssekretärin im Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend
- Prof. Dr. Samuel Greiff, Leiter des Zentrums für internationale Bildungsvergleichsstudien (ZIB) und verantwortlich für die nationale Durchführung der PISA-Studie
- Silke Müller, Publizistin, Bildungsexpertin und ehemalige Schulleiterin
- Erik Sczygiol, stellv. Generalsekretär der Bundesschüler*innenkonferenz
Moderation: Heike Schmoll, FAZ-Redakteurin, zuständig für Schul- und Hochschulpolitik
Die neue PISA-Studie bestätigt die sich seit Jahren abzeichnende Abnahme der Lesekompetenz. Zugleich richtet sie den Blick auf eine zentrale Zukunftsfrage: Wie gelingt es, die Lesekompetenz junger Menschen zu stärken? Zwischen KI, Social Media und veränderten Mediengewohnheiten gerät vertieftes Lesen zunehmend unter Druck. Rund ein Drittel der 15-Jährigen in Deutschland erreicht beim Lesen nicht das Kompetenzniveau, das für selbstbestimmte Teilhabe an Bildung und Gesellschaft nötig ist. Wie eng Bildungschancen noch immer mit sozialer Herkunft verknüpft sind, zeigt sich dabei besonders deutlich. Das Panel diskutiert, welche Schlüsse aus den Zahlen zu ziehen sind, welche Ansätze in der Praxis tragen und was jetzt auf politischer Ebene geschehen muss, damit sich der Negativtrend nicht fortsetzt. Denn klar ist: Die sinkende Lesekompetenz ist längst mehr als ein schulisches Problem – der Lesenotstand wird zur Demokratiefrage.


