Literatur als Widerstandskraft - Gespräch mit Radka Denemarková und Muri Darida
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„Wir Autoren sind die geborenen Einmischer, wir mischen uns ein […]. Das klingt idealistisch, ist es aber nicht. Einmischung ist die einzige Möglichkeit, realistisch zu bleiben.“ Heinrich Böll
Populistische Hetze, autoritäre Dynamiken, der Aufstieg von Autokraten: Liberale
Demokratien stehen weltweit unter Druck, von innen und von außen. Gesellschaftliche Debatten sind derzeit oft geprägt von Wut, Abgrenzung und Misstrauen. Doch was, wenn Worte nicht spalten, sondern verbinden? Wenn Geschichten Brücken bauen, statt Gräben zu schlagen? Wenn Erzählungen den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken und Möglichkeiten für Verständigung eröffnen? Wenn sich Autor*innen einmischen, weil demokratische Gewissheiten ins Wanken geraten?
Die Schriftsteller*innen Radka Denemarková und Muri Darida sprechen über die
Widerstandskraft und gesellschaftliche Verantwortung von Literatur. Sie loten aus, ob Literatur der Verrohung der Sprache und Diskurse entgegenwirken und Räume für Ambivalenz und Empathie schaffen kann.
Moderation: Eva van de Rakt, Heinrich-Böll-Stiftung
Eine Veranstaltung des Hoffmann und Campe Verlags und der Heinrich-Böll-Stiftung.


