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Frankfurter Buchmesse

07. - 11. Oktober 2026

Michel Decar & Feridun Zaimoglu im Gespräch über ihre neuen Bücher
Lesung

Michel Decar & Feridun Zaimoglu im Gespräch über ihre neuen Bücher

März Verlag GmbH
März Verlag GmbH
Deutschland
Mittwoch, 7. Okt. 2026
20:00 - 21:00 | Europe/Berlin

Außerhalb der Messe

Galerie Heussenstamm, Raum für Kunst und Stadt
Deutsch
Beschreibung

Michel Decar & Feridun Zaimoglu im Gespräch über ihre neuen Bücher ›Nr. 1‹ und ›Poem Noir‹ mit Verleger Richard Stoiber 

Roman, Gedicht, Theaterstück – was soll das alles? In ›Nr. 1‹ erfindet Michel Decar eine neue literarische Gattung und unternimmt eine Tour de Force durch unsere Gegenwart. Er schreibt über die Generalbundesanwaltschaft, das In-Flight-Entertainment von Egypt Air und Forelle Müllerin, denn die schmeckt einfach am geilsten. Eine lässig-leichte und doch elegante wie poetische Sprache spiegelt die Nonchalance wider, mit der der Autor dem realen Irrsinn begegnet.

Doch, Achtung, wir haben es hier nicht mit der Hochstapelei eines literarischen Einbrechers zu tun, es geht hier um Leben und Tod, Liebe und Grausamkeit, um die Literatur selbst. »Gedichte schreiben ist Kampfsport.« Ja, so ist es.

Autor

Michel Decar, geboren 1987 in Augsburg, ist Autor und Regisseur. Decar schrieb zahlreiche Romane, zuletzt ›Kapitulation‹ (erschienen bei MÄRZ), außerdem Hörspiele für Deutschlandfunk Kultur sowie diverse Theaterstücke, u. a. für das Residenztheater München, das Thalia Theater Hamburg und das Maxim Gorki Theater Berlin. Zuletzt erschien sein Liebesgedicht ›Ich kam in Gestalt eines Elefanten‹.

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›Poem Noir‹ handelt von Begehren und Zurückweisung, von Liebe, Gewalt, Männern, Frauen, von Unzugehörigkeit. Feridun Zaimoglus Vignetten und Miniaturen lesen sich als Übungen in der Abseitigkeit. Die vermeintlich klare Grenze zwischen Wirklichkeit und Wahn, Zärtlichkeit und Härte, Intimität und Bedrohung zerfließt. In sinnlicher und unerbittlicher Sprache schafft Zaimoglu kleine archaische Stücke über die Welt hinter den Spiegeln, ertastet das Ungefähre, das Unscharfe.

Die Menschen, von denen Zaimoglu hier spricht, sind nicht souverän. Sie sind verwickelt, beschädigt, ausgesetzt. Sie zerfließen an dem, was sie fühlen, was sie einander antun, was ihnen eingeschrieben wurde. Ein düster glänzender Band über die Rückseite des modernen Lebens.

Pressestimmen

»Zaimoglus aktuelles Projekt heißt ›Poem Noir‹ … Das kann ich nur empfehlen.«
Ronald Düker, Die Zeit

Autor

Feridun Zaimoglu, geboren 1964, lebt seit seinem sechsten Lebensmonat in Deutschland. Er studierte Kunst und Medizin in Kiel, wo er seitdem als Schriftsteller, Dramatiker und Drehbuchautor arbeitet. Für sein Schreiben wurde Feridun Zaimoglu vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Walter-Kempowski-Preis 2025. Nach ›Leyla‹, ›Liebesbrand‹, ›Siebentürmeviertel‹, ›Evangelio‹, ›Die Geschichte der Frau‹ und ›Bewältigung‹ erschien zuletzt sein Roman ›Sohn ohne Vater‹.

Partner

März Verlag GmbH

Halle 3.0 / C55

Sprecher*innen

Michel Decar

März Verlag GmbH

Feridun Zaimoglu

März Verlag GmbH