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Frankfurter Buchmesse

07. - 11. Oktober 2026

Zwischen Zeilen: Worte und Kugeln. Ukrainische Kriegslyrik
Lesung
Beginnt in
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Wochen
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Tage
06
Stunden
25
Minuten

Zwischen Zeilen: Worte und Kugeln. Ukrainische Kriegslyrik

Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V.
Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V.
Deutschland
Donnerstag, 8. Okt. 2026
20:00 - 21:00 | Europe/Berlin

Außerhalb der Messe

Katharinenkirche Frankfurt
Deutsch
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Beschreibung

Texte von Yaryna Chornohuz, Artur Dron, Yelysaveta Zharikova und Maksym Kryvtso, gelesen von Kseniya Fuchs, Nea Schmidt, Ganna Gnedkowa und Zoë Beck

Worte und Kugeln – Unter diesem Titel gibt es Einblicke in die Poesie junger ukrainischer Dichter*innen, die gerade im Krieg eingesetzt sind. Unter den Soldat*innen, die derzeit die Ukraine verteidigen, befinden sich circa 100 Schriftsteller*innen. Vier von ihnen, allesamt junge Dichter*innen, schreiben über Glaube, Liebe, Wut, Trauer, Hoffnung und die Zerbrechlichkeit des Wortes „Frieden“, um das sie ringen. Kseniya Fuchs, Nea Schmidt, Ganna Gnedkowa und Zoë Beck werden aus ihren Gedichten lesen, anschließend gibt es Tee und Beisammensein.

Kuration und Moderation: Victoria Feshchuk

Mit:

Zoë Beck
(*1975 in Ehringshausen) ist Schriftstellerin, Verlegerin, Übersetzerin, Dialogbuchautorin und Synchron-Regisseurin. Zoë Beck fungiert auf Lesereisen internationaler Autor*innen als deren deutsche Stimme, zum Beispiel für Denise Mina, Val McDermid, Louise Welsh und Carl Nixon. Sie war einige Jahre im Vorstand des Vereins Litprom, ist Mitbegründerin des feministischen Schriftstellerinnennetzwerks Herland und Mitinitiatorin des Aktionsbündnisses #verlagegegenrechts.

Kseniya Fuchs
(1988*, Donezk, die Ukraine) ist eine in Deutschland lebende ukrainische Schriftstellerin, Übersetzerin, Künstlerin, gesellschaftliche Aktivistin, Chefredakteurin und Mitbegründerin der ukrainisch-deutschen Zeitschrift »Gel[: b]lau« sowie Vorsitzende und Mitbegründerin des »Ukrainischen Ateliers für Kultur und Sport e.V.« in Stuttgart.

Ganna Gnedkowa​
(*1992 in Kyjiw) ist eine ukrainische Übersetzerin, Schriftstellerin, Literaturkritikerin und Journalistin. Im Jahr 2020 gewann ihr erster eigener Text »Mein Name sei G.« den Exil-Literaturpreis für Lyrik und 2022 erhielt sie das Raniser Debüt-Stipendium. Seit dem Beginn des russischen Überfalls auf die Ukraine 2022 ist sie Ansprechpartnerin des Medienzentrums der ukrainischen Community.

Nea Schmidt
(*1995 in Leipzig) ist eine deutsche Lyrikerin und Schriftstellerin, schreibt Lyrik, Essays und Jelly Fiction. 2025 gewann sie den Literaturpreis 33. Open Mike in der Kategorie Lyrik. Ihr Lyrikdebüt »Sprechen in Flechten« erschien 2026 im kookbooks Verlag. Demnächst erscheinen der Essayband »Von den Sinnen« und experimentelle Prosa »Teig / Jelly Fiction« im März Verlag.