Agenten von der Leine lassen: Was ein Team dafür beherrschen muss
Präsentation
Beginnt in
2
Wochen
1
Tag
12
Stunden
47
Minuten

Agenten von der Leine lassen: Was ein Team dafür beherrschen muss

SHI GmbH
SHI GmbH
Deutschland
Donnerstag, 8. Okt. 2026
16:00 - 16:30 | Europe/Berlin

Halle 4.1

Halle 4.1 | H74
Deutsch
Beginnt in
2
Wochen
1
Tag
12
Stunden
47
Minuten
Beschreibung

Wenn neue Kolleg:innen im Unternehmen anfangen, arbeiten sie die ersten Wochen meist unter Anleitung. Erst wenn geklärt ist, wie die Aufgabenverteilung funktioniert, wer die Ergebnisse prüft und wo ihre Kompetenzgrenzen liegen, agieren sie völlig eigenständig. Genau an diesem entscheidenden Übergangspunkt steht die Branche aktuell beim Einsatz von KI-Agenten.

Jeden Teilschritt einzeln freizugeben, spart bestenfalls ein paar Minuten. Wer jedoch eine komplette Aufgabe delegiert und ein fertig verifiziertes Resultat zurückerhält, hat einen echten Arbeitsschritt automatisiert. Wie das aussehen kann, zeige ich an einem Beispiel: Der KI-Agent erhält eine Aufgabe. Fest definierte Kontrollmechanismen prüfen sein Ergebnis und fordern Nachbesserungen ein, solange die Vorgaben nicht erfüllt sind. Der erste Entwurf scheitert vielleicht noch, doch der zweite Versuch sitzt.
 Wenn solche Prozesse in der Praxis scheitern, liegt das fast nie am KI-Modell, sondern an fehlerhaften Prüfroutinen. Hinzu kommt die Frage der Sicherheit: Worauf darf ein Agent zugreifen? Hier müssen klare technische Schranken etabliert werden – eine einfache Anweisung im Prompt reicht als Leitplanke nicht aus.

Lassen Sie uns abschließend ehrlich über den Aufwand sprechen: Die rein technische Einrichtung eines solchen Workflows ist an einem Nachmittag erledigt. Er steht und fällt jedoch mit belastbaren Qualitätskontrollen, und deren Entwicklung nimmt oft Monate in Anspruch. Doch wer dieses Fundament einmal gelegt hat, für den ist der Einsatz neuer KI-Agenten letztlich nur noch ein einfacher Werkzeugwechsel.

Sprecher*innen

Daniel Sogl

Director of AI EngineeringSHI GmbH