Beschreibung
Der Buchmarkt steht enorm unter Druck, und das nicht erst seit gestern. Die Geschwindigkeit jedoch, in der sich die über Jahrzehnte eingespielten Regeln und Routinen zwischen den Autor:innen, Verlagen und dem Handel verändern, ist atemberaubend. Alle zusammen stehen vor der enormen Herausforderung, auf fundamentale Veränderungen im Lese- und Kaufverhalten zu reagieren – und auf den grundlegenden Wandel der literarischen Öffentlichkeit. Und während wir über Themen wie die einbrechende Midlist und The-winner-takes-it-all-Ökonomien diskutieren, ist eine Frage immer schwerer zu beantworten: Worüber sprechen wir eigentlich, wenn wir über Literatur reden? Wer soll und kann sie finanzieren? Und wer soll sie lesen?
Darüber diskutieren die Romanautorin und Essayistin Daniela Dröscher (zuletzt: „Junge Frau mit Katze“, „Lügen über meine Mutter“ – beide bei KiWi), der Literaturwissenschaftler Günter Leypoldt und der Verleger des S. Fischer-Verlags Oliver Vogel mit dem Literaturkritiker Jan Wiele (FAZ). Hierbei soll es nicht nur um eine düstere Status-Abfrage gehen, sondern um ein kleines gemeinsames Planspiel: Wie bleibt die Literatur bei sich – und trotzdem bei den Menschen?
Eine Veranstaltung von: Deutscher Literaturfonds, Kunststiftung NRW


