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Frankfurter Buchmesse

07. - 11. Oktober 2026

Wovon wir reden, wenn wir von Literatur reden. Und wer sie finanzieren und vor allem: lesen soll
Diskussion

Wovon wir reden, wenn wir von Literatur reden. Und wer sie finanzieren und vor allem: lesen soll

Zentrum Wort
Zentrum Wort
Deutschland
torstai, 8. loka 2026
16.00 - 17.00 | Europe/Berlin

Halle 5.0

Halle 5.0 | C115
Deutsch
Beschreibung

Der Buchmarkt steht enorm unter Druck, und das nicht erst seit gestern. Die Geschwindigkeit jedoch, in der sich die über Jahrzehnte eingespielten Regeln und Routinen zwischen den Autor:innen, Verlagen und dem Handel verändern, ist atemberaubend. Alle zusammen stehen vor der enormen Herausforderung, auf fundamentale Veränderungen im Lese- und Kaufverhalten zu reagieren – und auf den grundlegenden Wandel der literarischen Öffentlichkeit. Und während wir über Themen wie die einbrechende Midlist und The-winner-takes-it-all-Ökonomien diskutieren, ist eine Frage immer schwerer zu beantworten: Worüber sprechen wir eigentlich, wenn wir über Literatur reden? Wer soll und kann sie finanzieren? Und wer soll sie lesen?

Darüber diskutieren die Romanautorin und Essayistin Daniela Dröscher (zuletzt: „Junge Frau mit Katze“, „Lügen über meine Mutter“ – beide bei KiWi), der Literaturwissenschaftler Günter Leypoldt und der Verleger des S. Fischer-Verlags Oliver Vogel mit dem Literaturkritiker Jan Wiele (FAZ). Hierbei soll es nicht nur um eine düstere Status-Abfrage gehen, sondern um ein kleines gemeinsames Planspiel: Wie bleibt die Literatur bei sich – und trotzdem bei den Menschen?

Eine Veranstaltung von: Deutscher Literaturfonds, Kunststiftung NRW

Partner

Zentrum Wort

Halle 5.0 / C115

Kunststiftung NRW

Halle 5.0 / C115

Sprecher*innen

Günter Leypoldt

Professor für amerikanische Literatur und KulturFakultät für Moderne Sprachen

Oliver Vogel

verlegerischer GeschäftsführerS. Fischer Verlag

Jan Wiele

LiteraturredakteurF.A.Z