Beschreibung
Karosh Taha und Yade Yasemin Önder haben mit ihren aktuellen Romanen virtuose Studien über Menschen im Ausnahmezustand vorgelegt: »Gulistan« (Dumont) und »Anti Müller« (Ullstein ParkX) – beide auf der Longlist zum Deutschen Buchpreis 2026 – sind mit Sicherheit zwei der poetisch-radikalsten und faszinierendsten Texte dieses Jahres. So unterschiedlich die Themen und Umstände auch sein mögen, die sie verhandeln – beide Autorinnen stehen für eine Literatur, die an die Substanz der Sprache selbst rührt. Ein Gespräch mit Maryam Aras über die Frage, wie sich höchste Literarizität und die Auseinandersetzung mit drängenden Themen der Gegenwart verbinden lässt.
Pressestimmen zu Karosh Taha »Gulistan«
»[›Gulistan‹] zeigt, wozu Literatur fähig ist.« - Frankfurter Rundschau
»In ihrem Roman ›Gulistan‹ setzt nun die vielfach preisgekrönte Autorin Karosh Taha diesen sprachlosen Opfern ein Denkmal […].« - RBB RADIO3
Pressestimmen Yade Yasemin Önder »Anti Müller«
»Anti Müller zeigt die unangenehme, widersprüchliche Realität, in die Frauen hineingeborenwerden, in der selbst der individuelle Kinderwunsch politisch aufgeladen ist.« - Salzburger Nachrichten
»Das Buch ist richtig, richtig gut. Es ist unterhaltsam, es ist ein Debattenangebot und es ist hochliterarisch in seiner ganzen Rotzigkeit.« - RBB Radio3
»Dieser Roman ist vor allem: die konsequente Fortsetzung eines Erzählens ohne Geländer.« - Falter
Eine Veranstaltung von: Kunststiftung NRW, Deutscher Literaturfonds


