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Frankfurter Buchmesse

07. - 11. Oktober 2026

Schreibwege - Yevgeniy Breyger, Boris Schumatsky und Dana Vowinckel im Gespräch mit Irina Bondas
Gespräch

Schreibwege - Yevgeniy Breyger, Boris Schumatsky und Dana Vowinckel im Gespräch mit Irina Bondas

Zentrum Wort
Zentrum Wort
Deutschland
Freitag, 9. Okt. 2026
12:00 - 13:00 | Europe/Berlin

Halle 5.0

Halle 5.0 | C115
Deutsch
Beschreibung

Yevgeniy Breyger, Boris Schumatsky und Dana Vowinckel im Gespräch mit Irina Bondas

Yevgeniy Breyger, geboren 1989 in Charkiw, studierte an den Literaturinstituten Hildesheim und Leipzig sowie an der Hochschule für Bildende Künste in Frankfurt am Main. Er ist als Übersetzer, Herausgeber, Kurator und Lektor tätig. Für seinen zuletzt erschienenen Gedichtband, Frieden ohne Krieg (2023, kookbooks), wurde er u. a. mit dem Christine Lavant Preis, dem Klopstock-Preis für neue Literatur und dem Literaturpreis der deutschen Wirtschaft ausgezeichnet. Breyger lehrt am Institut für Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst in Wien, wo er auch lebt.

Boris Schumatsky, geboren 1965 in Moskau, lebt seit Mitte der 1990er-Jahre als freier Autor in Berlin und München. Schumatskys Essays zum politischen Geschehen erscheinen u. a. in „taz“, „ZEIT“, „NZZ“ und „SZ“. 2025 las er auf Einladung von Philipp Tingler einen Auszug aus „Die Seine fließt ins Schwarze Meer“ in Klagenfurt beim Bachmann-Wettbewerb, wo er den Deutschlandfunk-Preis gewann. Boris Schumatsky stand auf der Shortlist für den „Wortmeldungen-Literaturpreis für kritische Texte 2026“. Im Residenz Verlag erschien 2016 sein politischer Essay „Der neue Untertan“ und 2026 sein Roman „Die Seine fließt ins Schwarze Meer“.

Dana Vowinckel wurde 1996 in Berlin geboren und studierte Linguistik und Literaturwissenschaft in Berlin, Toulouse und Cambridge. Ihr gefeierter Debütroman Gewässer im Ziplock wurde mit dem Buchpreis Familienroman der Stiftung Ravensburger, dem Literaturpreis der Deutschen Wirtschaft und dem Mara-Cassens-Preis ausgezeichnet, für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert, in mehrere Sprachen übersetzt und für die Bühne adaptiert. Für Anton und Alma erhielt sie unter anderem das Jahresstipendium des Deutschen Literaturfonds. Sie lebt in Berlin.

Irina Bondas wurde 1985 in Kiew, Ukraine, geboren und wohnt seit 1992 in Deutschland. Sie studierte Dolmetschen und Politikwissenschaften in Leipzig und Edinburgh. Nach Studien- und Arbeitsaufenthalten u. a. in New York, Edinburgh und Lwiw lebt sie jetzt in Berlin und arbeitet seit 2008 als freiberufliche Konferenzdolmetscherin, Übersetzerin und Autorin in den Sprachen Deutsch, Russisch, Ukrainisch und Englisch. Sie veröffentlicht ihre Texte in Anthologien, Zeitschriften und Zeitungen. Schon mit 17 gewann sie erste Poetry Slams. 2005 veröffentlichte sie das Lyrik-Hörbuch „was zum wachliegen“.

Partner

Zentrum Wort

Halle 5.0 / C115

Sprecher*innen

Yevgeniy Breyger

Übersetzer, Herausgeber, Kurator, Lektor