Afrikanische Comics: Die Dekolonisierung des Bildes
4
Wochen1
Tag22
Stunden23
MinutenBeschreibung
Verleger aus Afrika diskutieren mit einer Expertin für afrikanische Comics zentrale Fragen: Wie lassen sich koloniale Bildwelten und tradierte Erzählmuster im Medium Comic aufbrechen – und wie entstehen dabei neue Perspektiven, die Vielfalt, Selbstermächtigung und Widerspruch sichtbar machen? Im Gespräch geht es um Machtverhältnisse im Storytelling: Wer erzählt für wen – und unter welchen Bedingungen? Welche Bilder, Figuren und Narrative prägen die Darstellung afrikanischer Lebensrealitäten, und wo setzen Künstler*innen und Verlage bewusst Gegenbilder? Welche Sprachen und ästhetischen Codes werden dabei genutzt, und welche Communities und Kanäle bestehen zur Verbreitung – werden (oft westlich dominierte) Kanäle umgangen?
Eine Veranstaltung organisiert von Litprom / Frankfurter Buchmesse und dem Weltkulturen Museum Frankfurt mit:
Bourahima Zongo, Burkina Faso, Creative Advisor & Mentor, Éditions Grenier
Suyru Njoka, Cameroon, Public Relations Officer, Zebra Comics
Moderation: Joëlle Epée Mandengue


