Beschreibung
Dauerstress, Lärm und permanente Erreichbarkeit prägen den Alltag moderner Gesellschaften. Aktivität gilt als Maßstab für Leistung, Geschäftigkeit als Zeichen von Produktivität. Doch diese permanente Betriebsamkeit hat gravierende Folgen. In seinem Band „Ruhe! Das Ende der Unaufmerksamkeit" verteidigt der bekannte Essayist Wolf Lotter Konzentration, Ruhe und Distanz. Warum sie Voraussetzungen von Arbeit, Denken und demokratischer Kultur sind und warum wir den Lärm hinter uns lassen sollten, bespricht er mit Leopold Freiherr von und zu Weiler, Verleger des Kohlhammer Verlags.


