Beschreibung
Viele junge Intellektuellen glaubten in 1870er Jahren in Russland, dass sie mit der Aufklärung des Volkes es erreichen könnten, dass dessen schweres Leben erleichtert wird.
In der Mitte der historischen Erzählung „Mein Volk - meine Liebe“ stehen das Leben und Schicksal der Sofia Perowskaja (1853-1881), die aus einer der höchsten und bekanntesten Adelsfamilie kommt. Mit 19 absolviert sie ihre Lehre, verlässt Sankt Petersburg und geht in einem Dorf für Bauernkinder unterrichten. Einige Jahre später wird Sofia wie auch viele andere von jungen Intellektuellen dennoch enttäuscht; sie wollen nicht mehr an die Ideale der Aufklärung glauben.
Auf der anderen Seite steht der Zar Alexander II., genannt Zar-Befreier. Er will in Russland liberale Reformen durchführen, das von ihm vererbte Zarensystem ändern, trifft dabei aber einen großen Widerstand der Hofleute und anderer Mächtigen. Destotrotz gelingt es dem Zaren die Leibeigenschaft abzuschaffen. Die Bauer bekommen aber kein Land, was ihren Zustand weiterhin verschlechtert.


