Beschreibung
„Giorgos Panagi liest einen ins Deutsche übersetzten Auszug aus seinem episodisch aufgebauten Roman „Potemkindorf“, der sich mit den Wandlungen der Stadt Berlin und ihrer Bewohnerinnen und Bewohner vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis heute beschäftigt. Der Roman ist in sechs Kapiteln angelegt, die jeweils in einer bestimmten Epoche im Abstand von zwanzig Jahren angesiedelt sind – vom Jahr 1920 der Weimarer Republik bis zum Jahr 2020 der Pandemie. Er spürt den verborgenen existenziellen Dimensionen nach, die die Identität nicht nur der Berlinerinnen und Berliner, sondern möglicherweise auch die des modernen Europäers prägen. Der zu lesende Auszug stammt aus dem ersten Kapitel „Die 20er – Die Weimarer Nacht“. Darin wird eine Gruppe von Tischgenossen in eine vieldeutige Diskussion über brennende Fragen ihrer Zeit verwickelt: Freiheit, Selbstbestimmung, Ideologie, Kunst und Faschismus – Fragen, die zu Beginn unseres eigenen Jahrhunderts erneut auf beunruhigende Weise aktuell werden.“


