Zerfallene Landschaften, düstere Orte: neuer Ruralismus in der tschechischen Prosa
Ehrengast Tschechien
Beginnt in
2
Wochen2
Tage02
Stunden54
MinutenBeschreibung
Die zeitgenössische Prosa hat das traditionelle Bild des Landlebens als harmonischen, ja beinahe idyllischen Raum deutlich verändert. Dörfliche und ländliche Räume werden zunehmend kritischer dargestellt – als Orte des Verfalls, der Isolation und verborgener Konflikte. Das Land wird zum Raum der Beklemmung und existenziellen Unruhe, in dem die Natur häufig die innere Verfassung der Figuren widerspiegelt. Können wir in der zeitgenössischen tschechischen Literatur von einem neuen – und düstereren – Ruralismus sprechen?
Anna Bolavá, Jiří Hájíček, Petra Klabouchová. Moderation: Zuzana Jürgens


