KI und die Zukunft der europäischen Literatur
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Künstliche Intelligenz klopft längst nicht mehr an die Tür der Literaturwelt – sie ist bereits drinnen. Wie gehen die europäische Gesetzgebung und die Kulturschaffenden selbst mit dem massiven Aufkommen generativer Modelle um? Die Diskussion widmet sich den drängenden Auswirkungen von KI auf den Buchmarkt aus Sicht von ExpertInnen des European Council of Literary Translators’ Associations (CEATL) und des European Writers’ Council (EWC). Der europäische AI Act bringt eine Reihe positiver Schritte, aber auch Probleme mit sich, deretwegen Berufsverbände Alarm schlagen. Wie lassen sich Zustimmung, faire Vergütung und vollständige Transparenz gewährleisten? Bleiben literarisches Übersetzen und Schreiben eine genuin menschliche Domäne, die auf Empathie und kulturellem Kontext beruht, oder werden AutorInnen zu billigen EditorInnen maschineller Ergebnisse? Wo endet der technologische Fortschritt und wo beginnt die Bedrohung der kulturellen Vielfalt selbst?
Sebastià Portell, Francesca Novajra. Moderation: Anna Luňáková


