Beschreibung
Eine Uniform lässt sich nicht einfach wieder ablegen. Sie verändert den Menschen, der sie trägt, für immer. Von dieser Erfahrung erzählt der große ukrainische Schriftsteller Artem Tschech. Doch er erzählt nicht vom Krieg. Sondern davon, wie der Krieg alle Sicherheiten fortreißt und welchen Halt man der inneren Zerrissenheit entgegensetzen kann. Für ihn lässt die Musik weiblicher Künstlerinnen diesen rettenden Raum entstehen. Artem Tschech stellt eine neue Dimension von Männlichkeit vor: zweifelnd, intim, verletzlich.
Podiumsteilnehmer: Artem Tschech, Alexander Kratochvil
Moderation: Olaf Kühl


