Lena Müller liest aus ihrem Roman »Club der Verschwenderinnen«
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Lena Müller liest aus ihrem neuen Roman »Club der Verschwenderinnen«, in dem eine alleinerziehende Romance-Übersetzerin, eine Kneipenwirtin und eine Schrebergartenbewohnerin der Hitze Berlins trotzen:
Wenn Eli das Kind ins Bett gebracht hat und die Enge der Wohnung spürt, flieht sie in die Kneipe nebenan – Hauptsache, nicht alleine sein. Ihr Job als Übersetzerin ist bedroht, und als alleinerziehende Mutter bleibt ihr kaum Zeit für sich. Gunda steht seit zwanzig Jahren allein hinter dem Tresen. Als eine Hitzewelle über die Stadt hereinbricht, trommelt sie die Mütter und Kinder des Hauses zusammen. Gemeinsam trotzen sie im kühlen Kneipenraum der Hitze, und Gunda beginnt zu erzählen: von ihrem Leben in der DDR zwischen Gehorsam und kritischem Denken, von Träumen, von wilden Diskussionen im Lesezirkel und davon, wie aus einem Kollektiv mit gemeinsamen Zielen immerhin Freundinnen mit gemeinsamen Erinnerungen wurden.
Lena Müller, 1982 geboren, ist Roman- und Hörspielautorin und mehrfach preisgekrönte Übersetzerin. Sie lebt in Berlin. »Club der Verschwenderinnen« ist ihr zweiter Roman.
Porträt Lena Müller: © Fondation Jan Michalski, Tonatiuh Ambrosetti


