Ahmad Mansour spricht über »Haltung ohne Hass«
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MinutenBeschreibung
Im Anschluss an den Bühnenslot findet eine 30-minütige Signierstunde im angrenzenden Signierbereich statt.
Die Welt scheint aus den Fugen, Krisen folgen auf Krisen. Gewissheiten lösen sich auf, Menschen haben verlernt, miteinander zu reden. Sie werden feindseliger, radikaler – und das nicht nur an den politischen Rändern. Mansour erzählt von einer Gesellschaft, der das Zuhören abhandengekommen ist; die sich für demokratisch hält und doch selbst immer misstrauischer und gereizter wird. Der renommierte Psychologe und Präventionsexperte erlebt dies als tägliche Realität in Gesprächen mit Jugendlichen, mit Lehrkräften, mit Sicherheitsbehörden. Eindringlich wirbt er dafür, wieder miteinander ins Gespräch zu kommen, auch mit Andersdenkenden – nur so können wir als demokratische Gesellschaft bestehen.
Ahmad Mansour ist arabischer Israeli mit deutscher Staatsangehörigkeit. Er ist Diplompsychologe, arbeitet in Projekten gegen Extremismus und engagiert sich gegen Antisemitismus. 2018 gründete er eine Initiative für Demokratieförderung und Extremismusprävention. Für seine Arbeit und Bücher erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, u. a. Bundesverdienstkreuz und Ehrendoktorwürde der Universität Basel.
Die Veranstaltung wird live in Deutsche Gebärdensprache (DGS) übersetzt. Die Dolmetschung wird von der Frankfurter Buchmesse bereitgestellt. Plätze mit freiem Blick auf die Dolmetscher*innen sind in der ersten Reihe reserviert.


