Sich zu verabreden ist etwas, das Kinder lernen müssen. „Darf ich nach der Schule zu dir kommen?" — fragen, ein Nein aushalten, es noch einmal versuchen. Früher übten Kinder das, indem sie an einer Tür klingelten. Heute läuft fast jede Verabredung über das Handy der Eltern.
Tomobell gibt dem Kind diesen Schritt zurück. Es ist eine Türklingel für zu Hause — kein eigenes Gerät des Kindes. Es stellt das Häuschen der Freundin in die Mitte und drückt auf die Klingel; bei der Freundin macht es „Ding Dong", und die beiden sprechen miteinander. Weil die Klingel im Zimmer bleibt, verabredet sich das Kind selbst — und die Eltern sind in Hörweite, um zu helfen, wenn es nötig ist.
Es ist ein Kommunikationsgerät ohne das, was Eltern am Smartphone Sorgen macht: kein Bildschirm, kein Feed, keine Apps, kein Surfen, keine Nummer, die man weitergeben muss. Erreichen kann das Kind nur, wen beide Elternpaare freigegeben haben.
Die ersten Tomobells sollen 2027 klingeln.