Eine tschechische Autorin blickt auf ihr Leben in zwei grundverschiedenen, doch durch Kultur und Geschichte verbundenen Ländern zurück: der Tschechoslowakei und Deutschland.
Ihre Kindheit in den hoffnungsvollen sechziger Jahren endete abrupt mit der sowjetischen Besatzung, worauf die Ära der „Normalisierung“ folgte. Die Zeit war alles andere als normal, jedoch über bescheidene Reste freigeistiger Kultur versuchte man sich eine innere Freiheit im gleichgeschalteten Alltag zu bewahren.
Noch vor der Wende reiste sie als Verlagsredakteurin zur Frankfurter Buchmesse, lernte ihren späteren Mann kennen und blieb in Deutschland, ohne zu wissen, ob sie ihr Heimatland jemals wieder sehen würde.
In diesem Buch erkundet sie Unterschiede und Gemeinsamkeiten beider Welten und reflektiert oft sarkastisch über universelle Lebensthemen.